Ausflug nach Kunsterspring und zurück nach Potsdam

Mo., 06.08.2018
Golm – Potsdam
Kilometer: 4,5 km

Um kurz vor 7 Uhr klingelt der Wecker, und wenig später sitzen wir bei Karin und Peter im Esszimmer am Frühstückstisch. Peter hat uns noch einige seiner Trauben geerntet, und zwei Flaschen frischen Apfelsaft dürfen wir mitnehmen. Vielen Dank dafür! Es war eine tolle Zeit bei den beiden, und es ist toll, sie Dank der Empfehlung von Jens aus Gebesee kennengelernt zu haben! Wir haben vor, auf jeden Fall in Kontakt zu bleiben! Auch auf diesem Weg noch einmal herzlichen Dank für die Möglichkeit, bei Euch zu übernachten, die vielen tollen Gespräche, und das hervorragende Essen! Wir haben uns sehr wohl gefühlt!

Frischer Apfelsaft von Peter

Nachdem die beiden gefahren sind, legen wir uns in der Gästewohnung noch einmal etwas hin und dösen bis kurz vor 11 Uhr. Anschließend packen wir unsere Sachen, verladen meinen Wagen im Auto und ich sauge noch einmal durch die Wohnung.

Hier haben wir die letzten Tage gewohnt. Toll!
Bad
Und die Küche

Dann geht es los in Richtung Neuruppin. Nördlich der Stadt, liegt im Wald versteckt der Tierpark Kunsterspring, den wir besuchen wollen. Schön im Tal gelegen, und durch den Wald mehrheitlich schattig, gibt es hier neben Otter, Waschbär, Wolf, Luchs, Wisenten und Wildkatzen noch jede Menge andere Tiere zu sehen. Die Anlage hat uns sehr gut gefallen! Und wir verbringen dort mehrere Stunden.

Auch Ziegen brauchen Kopfmassagen (Foto: Katharina)

Nach 16 Uhr brechen wir wieder auf, und es geht zurück nach Brieselang, wo wir an einem Supermarkt noch einmal einen Halt einlegen. Danach geht es weiter in den Süden, in einen Vorort von Potsdam. Hier war ich letzte Woche vorbeigekommen, und hier möchte ich meine Tour fortsetzen. Auf das Stück Brieselang-Potsdam verzichte ich gerne, da mich dort die fehlenden Wege doch sehr genervt haben. Ich könnte zwar eine andere Strecke für den Weg nach Potsdam nutzen, aber da ich an den bestehenden Wegverlauf anknüpfe, sehe ich diesen kleinen Sprung nicht so eng. Lücken im Wegverlauf wären für mich schlimmer. Sicherlich wird sich jetzt der ein oder andere fragen, warum ich überhaupt zurück nach Potsdam möchte. Nun, Potsdam ist die Landeshauptstadt von Brandenburg, und ich habe mir vorgenommen, jede Hauptstadt des jeweiligen Bundeslandes zu besuchen. Das ist mir auf dem Hinweg nicht gelungen. Daher der erneute Abstecher nach Potsdam.
An einer Bahnschranke in unmittelbarer Nähe zu einer Lindenallee machen wir es uns auf der Picknickdecke gemütlich und essen noch etwas. Katharina kürzt mir zudem mit meiner Maschine noch einmal die Haare. Dank im Minuten Takt schließender Bahnschranken, haben wir auch immer wieder neugierige Zuschauer in ihren PKWs. Dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen. Wir werden uns nun wieder eine längere Zeit nicht sehen. Wie immer, schaue ich Katharina und unserem Wagen nach, bis er hinter der nächsten Kurve verschwunden ist. Dann mache ich mich auf den Weg. Weit muss ich heute nicht gehen, lieber noch die Berichte der letzten Tage anfertigen. An einer Straße entlang geht es für mich Richtung Westen, bis ich schließlich in eine mächtige Lindenallee abbiege. Ein Fahrradweg führt hier schnurgerade zwischen den Linden auf den Park Sanssouci zu. An einer Bank mache ich Halt und hole meinen Laptop heraus. Bis zum Sonnenuntergang sitze ich hier und schreibe Berichte. Anschließend mache ich mich wieder auf den Weg.

Weg durch die Lindenallee

Meinen ersten Gedanken, hier zwischen den Linden mein Zelt aufzubauen, habe ich wieder verworfen. Trotz der späten Uhrzeit sind hier noch viele Hundebesitzer und Radfahrer unterwegs. Das wäre schon etwas frech! Ich suche daher weiter und finde schließlich etwas an einem Sportplatz. Etwas versteckt am Spielfeldrand baue ich mein Zelt auf. Von Katharina erfahre ich mittlerweile, dass sie im Stau steht. Die A2 ist wegen eines Böschungsbrandes gesperrt. Die Arme steht am Ende auf ihrer Rückfahrt in zwei weiteren Staus. Entsprechend spät kommt sie schließlich im Otterzentrum wieder an.

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